Soziale Stadterneuerung

Was bedeutet „Soziale Stadt“?

Die „Soziale Stadt“ ist ein Bund-Länder-Programm auf der Grundlage des Städtebauförderungsgesetzes. Ziel des Programmes ist es, benachteiligte Stadtquartiere, die aufgrund ihrer Sozialstruktur und städtebaulichen Struktur einen besonderen Förderungsbedarf haben, durch Maßnahmen zur Verbesserung der baulichen und sozialen Infrastruktur sowie durch den Aufbau besonderer Vernetzungsstrukturen zur Förderung von Nachbarschaften und Quartiersgemeinschaften nachhaltig aufzuwerten und das soziale Leben in den jeweiligen Quartieren zu stabilisieren.

 

Wie konnte man mitmachen?

Das Programm „Soziale Stadt“ baute von Anfang an auf eine starke Beteiligung der Menschen im Quartier an der Gestaltung ihres Umfeldes und an dem Aufbau sozialer Netzwerke. In vielfältigen Arbeitsgruppen unter Beteiligung eines großen Anteils der Bevölkerung wurden Ziele und Maßnahmen für die beiden in das Programm aufgenommenen Quartiere, das Dörnigheimer Westend und das Quartier „Rechts vom Kreuzstein“ in Bischofsheim, entwickelt. Aber nicht nur die konzeptionelle Arbeit wurde von den Bürgerinnen und Bürgern im Quartier selbst entwickelt, sondern auch viele konkrete Projekte wurden als Beteiligungsprojekte von den Bewohnerinnen und Bewohnern in Zusammenarbeit mit Behörden und Institutionen umgesetzt. Dazu gehörten zum Beispiel die Planung, Entwicklung und der Bau von verschiedenen Spielplätzen in den Quartieren, die Einrichtung von Stadtteilzentren als ständige Anlaufstellen für die Bewohner im Quartier sowie vielfältige Umfeldverschönerungsmaßnahmen im öffentlichen und halböffentlichen Raum. In regelmäßigen Stadtteilkonferenzen wurden die Projekte vorgestellt und diskutiert und neue Aktivitäten geboren. Gemeinsam entwickelte Rahmenpläne bildeten die konzeptionelle und städtebauliche Grundlage für investive Maßnahmen, wie zum Beispiel die Errichtung des Kinder- und Jugendhauses in Bischofsheim und der Ausbau des “Schönfeld-Hauses“ als Quartierstreff und Jugendzentrum in Maintal Dörnigheim. Die Rahmenplanung wurde regelmäßig aktualisiert und bis zum Abschluss der Programmlaufzeit im Jahre 2015 umgesetzt.


Ergebnisse

Einen Auszug aus den verschiedenen Konzepten und Plänen finden Sie hier: